Grunderwerbsteuer Niedersachsen
Niedersachsen verlangt 5 % Grunderwerbsteuer – weniger als alle drei großen Nachbarn im Westen und Norden: Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bremen.
Grunderwerbsteuer berechnen
Unverbindliche Beispielrechnung, keine Steuerberatung. Maßgeblich ist der Bescheid des Finanzamts.
- Günstigstes Land
- –
- Teuerstes Land
- –
- Unterschied
- –
Dieser Kaufpreis in allen 16 Ländern
Niedersachsen im Vergleich
Seit 2014 gelten in Niedersachsen 5 %. Das macht das Land für Käufer an den Rändern der Stadtstaaten interessant: Bei 400.000 € Kaufpreis zahlt man hier 20.000 €, in Bremen und Hamburg 22.000 € und in Nordrhein-Westfalen 26.000 €.
2025 nahm Niedersachsen 1,27 Milliarden Euro Grunderwerbsteuer ein, Platz 5 unter den 16 Ländern.
Nachbarländer
- Schleswig-Holstein6,5 % · teurer
- Hamburg5,5 % · teurer
- Bremen5,5 % · teurer
- Mecklenburg-Vorpommern6 % · teurer
- Brandenburg6,5 % · teurer
- Sachsen-Anhalt5 % · gleich
- Thüringen5 % · gleich
- Hessen6 % · teurer
- Nordrhein-Westfalen6,5 % · teurer
Was kostet das konkret?
Grunderwerbsteuer für typische Kaufpreise in Niedersachsen
| Kaufpreis | Grunderwerbsteuer NI | Bei 3,5 % | Mehrkosten |
|---|---|---|---|
| 250.000 € | 12.500 € | 8.750 € | +3.750 € |
| 350.000 € | 17.500 € | 12.250 € | +5.250 € |
| 450.000 € | 22.500 € | 15.750 € | +6.750 € |
| 600.000 € | 30.000 € | 21.000 € | +9.000 € |
| 800.000 € | 40.000 € | 28.000 € | +12.000 € |
So hat sich der Satz entwickelt
Niedersachsen erhöhte 2011 auf 4,5 % und 2014 auf 5 %.
- 01.01.1997 – 31.12.2010
3,5 % - 01.01.2011 – 31.12.2013
4,5 % - 01.01.2014 – heute
5 % (aktuell)
Gut zu wissen
Nur den Satz legt Niedersachsen selbst fest. Bemessungsgrundlage, Befreiungen – etwa für Käufe zwischen Ehegatten oder von den Eltern – und die Fälligkeit einen Monat nach dem Bescheid regelt das Grunderwerbsteuergesetz des Bundes für alle Länder gleich. Diese Regeln im Überblick →
Fragen zur Grunderwerbsteuer in Niedersachsen
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in Niedersachsen?
Sie beträgt 5 % der Gegenleistung, in der Regel also des Kaufpreises. Der Satz gilt seit dem 1. Januar 2014 und ist im Gesetz über die Festsetzung des Steuersatzes für die Grunderwerbsteuer in Niedersachsen vom 17. Dezember 2010 (Nds. GVBl. S. 631; Art. 3 Haushaltsbegleitgesetz 2011), geändert durch Art. 9 des Gesetzes vom 16. Dezember 2013 (Nds. GVBl. S. 310) festgelegt.
Was kostet die Grunderwerbsteuer bei einem Kaufpreis von 400.000 Euro in Niedersachsen?
5 % von 400.000 € ergeben 20.000 €. Zum Vergleich: In Bayern wären es 14.000 €. Mit dem Rechner oben können Sie jeden Betrag einsetzen.
Seit wann gilt der Satz von 5 % in Niedersachsen?
Seit dem 1. Januar 2014. Davor galten in Niedersachsen 4,5 % (01.01.2011–31.12.2013), 3,5 % (01.01.1997–31.12.2010).
Gibt es in Niedersachsen eine Entlastung für Familien oder Erstkäufer?
Eine landeseigene Förderung, die die Grunderwerbsteuer für Erstkäufer senkt oder erstattet, haben wir in Niedersachsen nicht gefunden (Stand 03.10.2026). Bundesweit steuerfrei sind aber zum Beispiel Käufe zwischen Ehegatten und von Eltern an Kinder (§ 3 GrEStG).
Wie viel Grunderwerbsteuer hat Niedersachsen zuletzt eingenommen?
1,27 Milliarden Euro im Jahr 2025 – das sind 8,4 % der bundesweiten Einnahmen von 15,1 Milliarden Euro (BMF). Die Grunderwerbsteuer steht vollständig den Ländern zu.
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- Gesetz über die Festsetzung des Steuersatzes für die Grunderwerbsteuer in Niedersachsen vom 17. Dezember 2010 (Nds. GVBl. S. 631; Art. 3 Haushaltsbegleitgesetz 2011), geändert durch Art. 9 des Gesetzes vom 16. Dezember 2013 (Nds. GVBl. S. 310) – Abschnitt/§ 1 Abs. 1 und 2
- gesetze-im-internet.de – 23
- Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG)
- Bundesministerium der Finanzen: Steuereinnahmen im Dezember 2025, Übersicht 5a (Einnahmen der Länder Januar bis Dezember 2025)
- Art. 105 Abs. 2a Grundgesetz
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Abgabenatlas: „Grunderwerbsteuer Niedersachsen 2026: 5 %“, https://abgabenatlas.pages.dev/grunderwerbsteuer/niedersachsen/ (Stand: 03.10.2026). Lizenz: CC BY 4.0. Einzelne Zahlen können Sie über das # an jeder Kennzahl direkt verlinken.
KI-Hinweis: Dieser Text wurde mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells aus den oben verlinkten amtlichen Quellen formuliert. Zahlen stammen nicht aus dem Modell, sondern aus unserem geprüften Datensatz. Mehr zur Methodik.